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26 March 2012 @ 12:08 am
Fanfiction: Harry Potter, "Glück im Unglück"  
Titel: "Glück im Unglück"
Fandom: Harry Potter
Pairing: Neville/Blaise
Raiting: NC-17
Anmerkung: geschrieben für den Porn-Battle bei ficathon_de und gerade auf die allerletzte Minute, weil die Jungs sich nciht kürzer fassen wollten. Dementsprechend auch nicht überarbeitet, aber ich verspreche, dass ich das Morgen im Laufe des Tages nachholen werde, aber ich wünsche schonmal jetzt viel Spaß
Prompt war: Neville/Blaise, "Seifenblasen"



Zumindest hatte Neville Glück im Unglück, das war das einzige Glück, was er überhaupt jemals hatte, also war er froh, vor allem, wenn er das Unglücks-Glück im Zaubertrankunterricht hatte. Ihm war natürlich wieder sein Zaubertrank übergekocht und Snape hatte Gryffindor nicht nur Punkte abgezogen, er hatte Neville auch dazu gezwungen die giftgrüne Brühe, die eigentlich lila hätte sein sollen, von Tisch, Boden und Kessel zu kratzen, ohne Magie. Deshalb war er nun der letzte Schüler im Klassenraum.

Das Glück im Unglück dabei war, dass Zaubertränke der letzte Unterricht gewesen war, so konnte er  auch nicht zur nächsten Stunde zu spät kommen, um dort wahrscheinlich nochmal Punktabzug zu kassieren. Außerdem hatte Snape anscheinend keine Lust gehabt Neville beim Kratzen zugucken zu wollen, also hatte er sich irgendwann aus dem Staub gemacht und Neville mit der Arbeit allein gelassen. Magie hatte er trotzdem nicht benutzt, wahrscheinlich überwachte Snape den Raum, aber zumindest hatte er arbeiten können, ohne Snapes spitze Anmerkungen und seinen Blick ständig im Nacken zu spüren.

Er legte sich seinen Umhang um, nahm seine Tasche, drehte sich, für seine Verhältnisse wahrscheinlich etwas zu schwungvoll, um und seufzte innerlich, als er das dumpfe Geräusch eines umfallenden Gegenstandes hörte.

Besagter Gegenstand stellte sich als Tasche heraus, irgendeiner der Schüler musste sie vergessen haben. Neville sammelte die Gegenstände ein, die herausgepurzelt waren, Feder, Pergament, ein Buch. Als letztes nahm er ein kleines Fläschchen auf, dass er in dem Moment, als er es in der Hand hielt identifizierte. Seifenblasen. Als Kind hatte seine Oma dafür gesorgt, dass er immer ein gut gefülltes Fläschchen besaß, weil Neville sie so sehr liebte. Seifenblasen waren so wunderschön, so harmlos, so zerbrechlich. Sie schillerten in Regenbogenfarben und zerplatzten bei der kleinsten Berührung, wie ein schöner Traum. Stundenlang hätte Neville zusehen können, wie die kleinen Kunstwerke vom Wind davon getragen wurden.

Noch immer stand er dort mit dem Fläschchen in der Hand, er hatte keine Ahnung, warum einer seiner Mitschüler Seifenblasen mit sich herumtrug, vielleicht fand derjenige sie eben so schön, wie Neville.

Dieser jemand hatte sicher nichts dagegen, wenn Neville sie einmal ausprobierte. Wahrscheinlich würde dieser jemand es nicht einmal bemerken, dass ein wenig von der Seife fehlte.

Neville schraubte das Fläschchen auf, spitzte die Lippen und pustete durch den kleinen Ring, der mit einem Stab am Deckel befestigt war. Zig kleine Blasen stoben auseinander und verteilten sich um Neville herum. Sie schienen Neville umhüllen zu wollen, verteilten sich nicht gleichmäßig im Raum, sondern schwebten über seinen Kopf und um ihn herum. Neville hatte noch niemals solche Seifenblasen gesehen, in ihrem inneren bildete sich Rauch, rosa Rauch, war durch die zarte Hüllenwand abgeschirmt, als wäre jede der Blase eine eigene abgeschlossene Welt. Neville berührte eine der Blasen, sie zerplatzte, der Rauch verteilte sich in der Luft bis er sich in nichts auflöste. Eine weitere Blase zerplatze, noch eine. Neville verfolgte mit den Augen fasziniert ihren Weg, es roch nach Blumenwiese, so wie früher, als er ein Kind gewesen war und hinter dem Haus gespielt hatte.

Nochmal tunkte er die Vorrichtung in die Seife und ersetzte mit dem nächsten Atemzug die zerplatzten Seifenblasen mit einem neuen Schwall, der ihn umringte. In seinem Inneren kribbelte es angenehm, sie waren so wunderschön, vorsichtig zog Neville seinen Umhang aus, ihm war es, als sei es plötzlich heißer im Raum. Er bemühte sich dabei, so wenige Seifenblasen, wie möglich zu zerstören. Dennoch verringerte sich die Anzahl der Kunstwerke viel zu schnell.

Neville nahm noch einmal den Deckel der Flasche ab, das letzte Mal, schwor er sich, als sich irgendwo in ihm eine Stimme meldete, die ihn mahnte, dass ihm das Fläschchen gar nicht selbst gehörte, aber wenn ehrlich zu sich war, dann war es ihm in diesem Moment egal. Wieder verteilten sich die Seifenblasen um ihn herum und seinen Lippen entrang ein ungewolltes Keuchen.

„Hey! Was tust du da?“

Neville drehte sich erschrocken um, spürte, wie er rot anlief, weil er sich ertappt fühlte. Doch er hatte keine Zeit den Eindringling genauer zu betrachten. Er hörte ein bekanntes Klappern und ihm wurde bewusst, dass er gerade die Flasche hatte fallen lassen. Mit einem inneren ‚Nein‘, fasste er nach ihr, doch sie entglitt ihm wieder, und als er sie endlich sicher in der Hand hielt war auf dem Tisch vor ihm eine beachtliche Seifenpfütze.

Einen Moment lang verfluchte er seine Tollpatschigkeit, die ihn erst in diese Situation gebracht hatte, angefangen bei seinem missratenen Zaubertrank. Er dreht sich zu der Person um, die noch immer abwartend vor der Tür stand.

„I-Ich…, es tut mir Leid. Gehörte es dir?“ Neville Stimme ließ ihn, wie so oft, in Stich. Er betrachtete die Person vor sich, ausgerechnet ein Slytherin, das würde niemals gut ausgehen. Zabini, Blaise Zabini, wenn er sich richtig erinnerte, der würde ihm die Hölle heiß machen. Er blickte nun auf die verschüttete Seifenflüssigkeit und schien zu überlegen. Warum sagte er nichts? Es machte Neville noch nervöser, als er ohnehin schon war.

„Ich werde dir eine neue Flasche kaufen.“ Sagte er, auch, wenn er wusste, dass es damit nicht gut sein würde.

„Halt mal die Klappe.“ Neville gehorchte und Zabini ging jetzt einige Schritte auf ihn zu.

„Weißt du…“ Zabini setzte ein Lächeln auf, was Neville irgendwie ein bisschen Angst machte. Dann tunkte er einen seiner Finger in die Seifenflüssigkeit. „…ich habe da eine bessere Idee.“

Er führte den Finger Richtung Mund und Neville streckte seine Hand aus, um ihn aufzuhalten, hielt aber dann erschrocken inne, weil er Berührungsängste bei anderen Menschen hatte, aber das Verlangen Blaise dennoch zu berühren beinahe stärker war. Irgendetwas stimmte hier nicht, irgendetwas stimmte mit ihm nicht, denn er nahm Sachen wahr, die er sonst niemals wahr nahm.

Zum Beispiel die geschmeidigen Bewegungen Blaise‘ oder wie die Flüssigkeit, jetzt, wo er in der Bewegung innehielt, seinen Finger hinabrann.

„Nicht… das ist Seife.“

Blaise verdrehte die Augen, die zugegebenen wirklich wunderbaren blauen Augen. „Schon vergessen? Magische Schule und so? Das hier sind natürlich nicht einfach Seifenblasen, wenn sie es wären, müsstest du wirklich darüber nachdenken, dir größere Hosen zu kaufen.“

Automatisch sah Neville an sich herunter und spürte, wie ihm nochmals das Blut ins Gesicht schoss, als er die merkliche Beule in seiner Hose sah. Er versuchte sie zu verdecken und fragte sich, warum zum Teufel er den verdammten Umhang nicht angelassen hatte.

Beschämt sah er auf und sein Blick heftete sich an Blaise‘ Finger, an dem noch immer die Seife herunterlief, die er jetzt mit der Zungenspitze auffing und ihren Weg nach oben hin nachzeichnete, bis er an der Fingerspitze angelangt war und diese komplett mit den Lippen umschloss.

Mit einem Schlag vergaß Neville, dass er sich bis gerade in Grund und Boden geschämt hatte, dass er bis gerade am liebsten überall gewesen wäre, nur nicht hier, allein mit einem Slytherin. Aber jetzt sah das ganz anders aus, jetzt wünschte er sich, dass es sein Finger wäre, der sich im warmen inneren von Blaise‘ Mund befindet, dass über seinen Finger die Zunge des Slytherins gleiten würde. Der schloss jetzt genießerisch die Augen.

„Mmmmh… das ist gut.“

Neville leckte sich nervös über die Lippen, er hatte sich noch niemals gefühlt wie jetzt, sein Körper fühlte sich sensibel an, er konnte jeden Zentimeter des Stoffes seiner Kleidung fühlen, und jetzt war ihm die Enge seiner Hose nur zu deutlich, fast schmerzhaft, bewusst.

„Du hilfst mir einfach das hier zu verbrauchen, wir wollen ja nichts verschwenden, und dann sind wir quitt.“

Mit einem Lächeln tunkte Blaise wiederum den Finger in die Flüssigkeit, führte ihn diesmal nicht zu seinem eigenen Mund, sondern zu Nevilles.

Falls Neville Zweifel gehabt hatte, so warf er sie spätestens jetzt über Bord. Er leckte vorsichtig etwas von der Flüssigkeit ab, erwartete, dass es bitter schmeckte, nach Seife. Es schmeckte nicht bitter. Es schmeckte süß und fruchtig, wie eine Geschmacksexplosion, entfernt wie Erdbeeren, die besten Erdbeeren, die Neville jemals probiert hatte. Ohne zu zögern umfasste er Blaise‘ Handgelenk und führte den Finger wiederum zu seinen Lippen.

„Nicht so gierig, Tiger.“ Neville konnte eine gewisse Belustigung aus Blaise Stimme heraushören, aber es war ihm egal. Er verfolgte Blaise‘ Bewegung, als er seinen Finger wiederum in die Seife tunkte, ihn ein wenig drehte. Enttäuscht stellte Neville fest, dass diese Portion nicht für ihn gedacht war, denn Blaise führte seinen Finger wieder zu seinen Mund. Doch nach und nach wurde ihm klar, dass sie es doch war, denn diesmal leckte Blaise die Flüssigkeit nicht ab, er sog zwar auch an seinem Finger, doch die meiste Seife verteilte er auf seinen Lippen.

Neville zögerte nicht, nein, er hatte noch nie jemanden geküsst, aber seine Unerfahrenheit war ihm egal. Blaise‘ Lippen waren rosa und feucht, einladend. Neville beugte sich vor und leckte die Unterlippe des Slytherins ab, umschloss sie mit seinen eigenen Lippen sog daran. Irrte er sich oder schmeckte die Seife noch süßer als zuvor? Noch verheißungsvoller, noch einladender. Er spürte, wie sich Blaise‘ Lippen gegen seine bewegten, wie sich ihrer beider Zungen berührten, wie es ihm heiß den Rücken hinunterlief. Er presste sich gegen den anderen Jungen, wollte mehr spüren und stöhnte auf, als sich sein Schritt an Blaise‘ Bein rieb.  Doch Blaise ging einen Schritt zurück, sein Atem ging stoßweise, Neville wollte ihn wieder küssen.

„Fucking heiß hier drin.“ Der Slytherin zog sich mit einer fließenden Bewegung sein Hemd aus, öffnete dazu nicht die Knöpfe, als ob der Aufwand zu zeitraubend wäre. Neville fand, dass er Recht hatte, versuchte es dem anderen gleich zu tun, verhedderte sich, ließ aber Blaise nicht aus den Augen, der jetzt seine Hand komplett in die Seifenlache tauchte und sie über seinen Oberkörper wandern ließ. Neville wartete nicht, er drückte Blaise auf den nächsten Tisch und folgte der Seifenspur, leckte über Hals und Brust, ließ seine Zunge um eine der Brustwarze streichen, die unter seiner Berührung hart wurde. Blaise stöhnte auf, sein Körper bog sich Neville entgegen.

„So ist es gut, kleiner Gryffindor, nicht, dass wir etwas verschwenden.“

Neville wanderte tiefer. Suchte jeden verlorenen Tropfen in den kleinen Mulden, die von Blaise‘ Bauchmuskeln gebildet wurden. Seine Unsicherheit war gewichen, Neville spürte nur noch, wie sein Körper in Flammen stand, wie seine restliche Kleidung einem Gefängnis glich, dass er kaum mehr ertragen konnte und wie sein Hunger mit jedem Moment größer wurde. Mit einer Hand öffnete er seine eigene Hose und schlüpfte hinein, aber Blaise hielt ihn auf.

„Nicht so schnell, du bist hier noch nicht fertig.“

Er öffnete seine Hose, zog sie sie mitsamt seiner Shorts hinunter, befreite seinen Schwanz, der genauso hart war, wie Neville sich selbst anfühlte. Neville ahnte, was passieren würde, als Blaise das Fläschchen nahm, dennoch oder gerade deshalb steigerte sich das Kribbeln in seiner Lendengegend noch weiter, als Blaise vorsichtig etwas von der rosanen Flüssigkeit über seinen Schwanz kippte.

Natürlich zögerte Neville nicht, er hatte nie im Leben daran gedacht, dass er einem anderen Jungen einen Blasen würde und schon gar nicht so bald, aber jetzt kam es im natürlich vor, etwas, was er wirklich wollte. Er ließ sich auf die Knie hinab, fasste Blaise an den Hüften und begann die Flüssigkeit zu aufzufangen. Benutzte Zunge und Lippen, es schmeckte herber, aber immer noch unbeschreiblich gut und Blaise gefiel, was Neville dort tat. Das hörte er, immer lauter wurden die Stöhner, die Blaise‘ Lippen verließen, immer unkontrollierter die Zuckungen seiner Hüften. Und es war so verdammt heiß, weil er die Kontrolle verlor und weil Neville der Grund dafür war und es stachelte Neville nur noch mehr an.

„Warte…“ Blaise Stimme war rau, beinahe heiser. Er zerrte an Nevilles Haaren bis der von ihm abließ.

„Es ist noch etwas übrig.“ Er hielt demonstrativ das Fläschchen in die Höhe. „Und ich weiß genau, wie wir das nutzen, leg dich auf den Tisch.“

Neville gehorchte, er wusste, was passieren würde, er wusste, dass er im Begriff war bis zum Äußersten zu gehen. Er spürte, wie Blaise den Rest der Seife verteilte, an seinem Eingang, in ihm drin. Seine Erektion schmerzte und er war bereit alles zu tun, um Erleichterung zu erhalten. Er spürte, wie Blaise kurze Zeit später in ihn Eindrang, ihn öffnete und der Schmerz war nebensächlich, denn es fühlte sich gut an, trotz des Schmerzes. Die Reibung, die Entstand, als Blaise begann sich zu bewegen, immer wieder in ihn hineinstieß. Neville ließ seinen Kopf nach hinten fallen, stöhnte auf, als Blaise seinen Schwanz fasste und ihn im Rhythmus pumpte.

„Das ist der Wahnsinn, so eng.“ Ihrer beider Keuchen füllte den Raum. Neville bewegte sich Blaise entgegen, wollte ihn spüren, tief und hart. Und dann kam er, sein Körper zuckte unkontrolliert, sein Sperma landete auf seinem Bauch, auf Blaise Hand, lief zäh seine Finger hinab. Blaise stieß noch weitere zweimal in Neville hinein und stöhnte auf, als Neville heiße Flüssigkeit in sich spürte.

Ein paar Minuten konnte man nur ihrer beider Atem hören, Neville versuchte sich zu beruhigen, sah auf, den Jungen an, der an einem der Tische lehnte und den Neville kaum kannte, mit dem er aber gerade den ersten Sex seines Lebens geteilt hatte.

Blaise lächelte, er deutete auf das Fläschchen, das fortgerollt war.

„Das hat sich gelohnt. Ein Gryffindor, du bist mein erster.“

Er fing an seine Kleidung zusammenzusuchen, Neville setzte sich auf. Er schämte sich seiner Nacktheit, wahrscheinlich hatte er es die ganze Zeit, er nahm das nächste Kleidungsstück, seine Hose, und bedeckte seinen Schritt, auch, wenn es eigentlich zu spät dafür war.

„Das hat Spaß gemacht, kleiner Gryffindor, das können wir gerne mal wiederholen.“ Er beugte sich vor und gab Neville einen Kuss, ein Abschiedskuss wahrscheinlich.

„Neville, mein Name ist Neville.

Blaise hatte zumindest den Anstand rot zu werden, er lachte etwas verlegen. „Ich hatte gehofft, dass es nicht aufgefallen wär, tut mir Leid bis zum nächsten Mal hätte ich es herausgefunden. Ich muss jetzt auch.“ Er nahm seinen Umhang und seine Tasche, sah Neville nochmal an. „Ich hoffe dir hat es ebenso viel Spaß gemacht, wie mir, Neville, bis zum nächsten Mal.“ Und mit diesen Worten verschwand er und Neville fühlte sich leer. Man sollte sich nicht leer fühlen, wenn man gerade Sex gehabt hatte, man sollte auch nicht allein sein, man sollte glücklich mit jemanden zusammen sein. Aber er hatte Glück im Unglück, wenn er allein war, konnte auch niemand sehen, wie schäbig er war.



 
 
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